Rollo

Rollo

Ein Rollo besteht aus einer Aluminium- oder Stahlwelle und einem darauf aufgewickelten Stoffbehang. Die Sicht- und Lichtmodulation entsteht durch das Auf- und Abwickeln des Behangs, der sich in feinsten Stufen arretieren lässt.

Praktisch: Lassen Sie den Behang herunter, wenn Sie höchsten Sicht- und Blendschutz benötigen. Um das Fenster frei zu geben und viel Tageslicht einzulassen, öffnen sie das Rollo komplett. Die Kassetten-Variante schützt den aufgerollten Behang zusätzlich vor Staub.

Produktvorteile eines Rollo

  • Nach Ihren Wünschen auf Maß gefertigt
  • Montage in die Glasleiste möglich
  • Einfache Bedienung, elektrisch oder manuell
  • Fein abgestufte Arretierung des Behangs
  • Lichtdurchlass besonders variabel
  • Bis zu vier Meter Breite
  • Technik in RAL-Farben möglich
  • Kollektion mit großer Farbauswahl und unterschiedlichsten Strukturen

Arten

Seitenzugbedienung

(auch Kettenzugrollo genannt): Dies ist die mittlerweile häufigste Variante. Rechts oder links ist an der Welle eine umlaufende Endlosschnur oder -Kugelkette angebracht mit der man die Welle drehen kann und somit den Rollostoff herunter- oder hinaufziehen kann. Der Vorteil der Seitenzugbedienung liegt darin, dass es wartungsarm ist, stufenlos auf- und abrollbar bedient werden kann, lange haltbar und sehr leicht selbst bei größeren Rollos bedienbar ist.

Mittelbedienung

(auch Spring- oder Schnapprollo genannt): Die Bezeichnung „Schnapprollo“ entstand daraus, dass frühere Rollos, die auf Spannung waren, beim Loslassen einfach nach oben „schnappten“. Zur Bedienung des Springrollos wird der Rollostoff an einer Schnur bzw. Schnurglocke oder einen Bediengriff nach unten gezogen. Dadurch wird die in der Rollowelle befindliche Feder gespannt, die mit einem fliehkraftgesteuerten, auf die Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle reagierenden Stoppmechanismus versehen ist. Will man, dass das Rollo unten bleibt, muss man dafür sorgen, dass die Feder arretiert. Dieses kann durch behutsames Stoppen des Rollos in der gewünschten Höhe erfolgen. Entsprechend kann die Feder mit einer ruckhaften Bewegung wieder gelöst werden, will man das Rollo sich wieder aufwickeln lassen. Diese Bedienvariante erfordert etwas Geduld und Übung im Umgang mit den Stoppmechanismus.

  • Elektroantrieb: In der Rollowelle sitzt ein Elektromotor, der die Welle dreht. Besonders bei unzugänglichen Rollos (z. B. in großen Höhen) empfiehlt sich diese Variante. Ergänzend ist der Funkmotor zu nennen, der wahlweise über einen Handsender (Fernbedienung) oder einen Wandsender zu bedienen ist.
  • Einrasten: Für Dachflächenfenster werden häufig Rollos eingesetzt, deren Beschwerungsstab unten in rechts und links montierte Halterungen eingerastet werden kann. Als Basis für dieses System wird wiederum der Federmechanismus des Springrollos genutzt, der durch eine technische Abwandlung ständig auf Spannung gehalten wird und nicht arretieren kann.
Wohnraumbeispiele

Quelle mhz.de